Iris Clip Linsen

November 30th, 2009

Eine Alternative zur Behebung von Fehlsichtigkeit ist neben Brille, Kontaktlinsen und Augenlasern der Einsatz einer phaken, künstlichen Linse neben der eigenen ins Auge. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Hinterkammer- und Vorderkammerlinsen. Die Hinterkammerlinse wird zwischen Iris und körpereigene Linse gesetzt, die Vorderkammerlinse zwischen Iris und Hornhaut. Wird sie dabei mit clipartigen Häkchen auf der Regenbogenhaut (Iris) befestigt, spricht die refraktive Chirurgie von Iris-Clip-Linsen.

Iris-Clip-Linsen gehören zur ersten Generation künstlicher Linsen, experimentiert wurde mit ihnen schon in den 1950er Jahren, in den späten 1970ern kamen sie erfolgreich bei Katarakt (Grauer Star)-Operationen zum Einsatz. Im Laufe der Jahre wurde die Aufhängungstechnik der Clips oder “Claws” (Klauen bzw. Scheren) sowie das Material immer mehr verfeinert und zunehmend auch in der refraktiven Chirurgie zur Behebung von Fehlsichtigkeiten ergänzend zur natürlichen Linse eingesetzt. Bei der Operation setzt der Operateur unter dem Mikroskop mit einem Diamantmesser einen kleinen Schnitt auf die Hornhaut, und zwar genau an der Stelle, an der diese auf die Lederhaut trifft. Dann wird die Linse vorsichtig eingeführt und mit den Häkchen vor der Regenbogenhaut befestigt. Die OP erfolgt in Vollnarkose, der Schnitt heilt in der Regel schnell und schmerzlos zu.

Modelle der neuesten Generation wie die Verisyse-Linse aus biegsamem Plexiglas gelten als ausgereift und gut verträglich. Mögliche gefährliche OP-Folgen wie Linsenluxation (Wanderung der Linse in die vordere Augenkammer oder den Glaskörperraum mit einem Glaukom als möglicher Folge) sind bei Iris-Clip-Linsen der jüngsten Generation sehr selten geworden. Hornhautstörungen oder Kammerwasserabflussstörungen sind jedoch nach wie vor nicht ganz auszuschliessen, ebenso wie Halos (Lichthofbildung bei Dunkelheit). Zu den weiteren möglichen Nebenwirkungen gehören Erhöhung des Augeninnendrucks, Trübung der eigenen Linse und Infektionsgefahr. Insgesamt gilt diese Linse jedoch als eine gute Alternative zu herkömmlichen Sehhilfen, erfordern allerdings einen äußerst erfahrenen Operateur.

Alterssichtigkeit lässt sich mit Iris-Clip-Linsen bislang nicht beheben. Die Altersempfehlung für eine Operation beträgt 18 bis 60 Jahre. In Augenlaserzentren werden sie vor allem bei starker Weitsichtigkeit (maximal +10 Dioptrin) und Kurzsichtigkeit (maximal -25 Dioptrin) verwendet und sind auch bei Hornhautverkrümmung einsetzbar.

Kontaktlinsen von Precision

November 30th, 2009

Kontaktlinsen von Precision sind gekennzeichnet durch ihren besonders hohen UV-Schutz. Außerdem sind sie gut geeignet für Menschen mit sehr empfindlichen Augen. Um den Umgang mit den Linsen zu erleichtern, sind sie hellgrün gefärbt. Dies erleichtert vor allem das Finden der Kontaktlinsen falls sie einmal auf den Boden gefallen sind, was Neulingen auf diesem Gebiet schnell passieren kann. Zusätzlich sind sie sehr robust gegenüber Schmutz und Ablagerungen, daher sind keine besonderen Pflegemittel erforderlich.

Hergestellt werden Precision Kontaktlinsen aus Vasurfilcon A, das für die gute Sauerstoffdurchlässigkeit sorgt. Mit einem Wassergehalt von 74% verhindern die Linsen das frühe Austrocknen der Augen und dies ermöglicht das Tragen über längere Zeit. Da die Dicke der Kontaktlinsen ind der Mitte 0,14 mm beträgt, können die meisten Sehfehler wie Weit- oder Kurzsichtigkeit problemlos korrigiert werden. Selbst Keratokonus, eine Krankheit die die Hornhaut des Auges verformt und schwerwiegende Sehfehler verursacht, kann ausgebessert werden.

Um die das Auge zu schützen, sollten die Linsen ungefähr jeden Monat gewechselt und jeden Abend heraus enommen werden. Eine zusätzliche tägliche Reinigung wird außerdem empfohlen. In der Regel wird zu jeder Packung weiteres Zubehör angeboten. So erhält man teilweise eine Premium Reinigungslösung, die die Kontaktlinsen von jeglichem Schmutz befreit. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit Kombi-Mittel anderer Hersteller zu verwenden oder die bisher verwendeten Lösungen dadurch zu ergänzen.

Alles in allem sind Kontaktlinsen von Precision qualitativ ansprechend und bieten einen hohen Tragekomfort. Leider sind sie in manchen Regionen noch nicht sehr verbreitet, was die Anschaffung erschwert.

Siehe zu diesen Linsen auch:

Clear Lens Extraction (CLE)

November 30th, 2009

Die „Clear Lens Extraction“ (CLE) wird auch als „Refraktive Lens Exchange“ bezeichnet. Mit dieser Methode der Augenchirurgie lassen sich starke Fehlsichtigkeiten beheben, die durch lasertechnische Verfahren nicht therapierbar sind. Anstelle der klaren eigenen Linse mit Sehfehlern wird eine Kunstlinse eingesetzt. CLE stellt eine Korrekturmöglichkeit für Patienten mit starker Weitsichtigkeit (bis zu +8 Dioptrien) und hoher Kurzsichtigkeit (bis zu -20 Dioptrien) dar. Da das Verfahren weitgehend mit der routinemäßig durchgeführten Katarakt-Operation (Grauer Star) identisch ist, jedoch ohne die Linsentrübung, ist die CLE eine sichere Operationsmethode mit einer hohen Zielgenauigkeit. Dennoch sind Komplikationen nie ganz auszuschließen.

Mittels verschiedener Arten von Kunstlinsen – Unabhängigkeit von traditionellen Sehhilfen

Bei der CLE wird die körpereigene Linse im Auge operativ entfernt und durch eine Kunstlinse mit besseren Werten ersetzt. Nach einer exakten Voruntersuchung wird zur computerunterstützten Berechnung der optimalen Stärke der Linse das Auge vermessen. Dazu verwendet man z.B. den Intraokular (IOL-) Master, ein Spezialgerät zur optischen Biometrie. Bei der Clear Lens Extraction wird unter dem Operationsmikroskop mittels eines kleinen Schnittes ein Stab eingeführt. Die Ultraschallwellen zerkleinern die eigene Linse und die Teile werden durch den Stab aufgenommen (Phakoemulsifikation). Stattdessen wird in den verbliebenen Kapselsack eine künstliche Intraokularlinse eingesetzt. Bei jungen Patienten, deren Augenfunktion zur Naheinstellung noch intakt ist, ist eine „phake Intraokularlinse“ zu empfehlen, bei der diese Fähigkeit erhalten bleibt. Die Ersatzlinsen bestehen meist aus Materialien wie Silikon, Acryl sowie PMMA und gleichen eine Fehlsichtigkeit aus. Für die jeweils andere Fehlsichtigkeit benötigt der Patient eine Brille. Mit multifokalen Intraokularlinsen können sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit korrigiert werden. Akkomodierende Intraokularlinsen können die natürliche Einstellung der Sehschärfe nachahmen.

Möglichkeit zur Korrektur von starken Fehlsichtigkeiten – jedoch nicht ganz ohne Risiko

Ein erfahrener Augenchirurg führt den Linsenaustausch in ca. 20 Minuten durch. Wie jede Operation birgt die CLE, so häufig sie auch durchgeführt wird, ihre bekannten Risiken. Es können möglicherweise Augenstrukturen beschädigt werden, Augeninfektionen auftreten und selten vorkommende Netzhautablösungen können die Sehkraft beeinträchtigen. Leider ist auch eine Verschlechterung des Sehvermögens bis zur Erblindung nicht ganz auszuschließen. Mit dem CLE-Operationsverfahren ist eine etwas höhere Komplikationsrate als bei Lasik (Laser-in situ Keratomileusis) verbunden. Wenn der Patient aber einige Regeln beachtet, wie auf Schwimmen und körperliche Anstrengung zu verzichten, hat er nur mit einer Rehabilitationsdauer von ein bis zwei Wochen zu rechnen.

Focus Progressives

November 9th, 2009

Die Monats-Kontaktlinsen Focus Progressives stammen aus dem Hause des Kontaktlinsenherstellers Ciba Vision. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den Vereinigten Staaten gilt als einer der größten Kontaktlinsenhersteller weltweit und verfügt auch über ein Werk in Deutschland. Die multifokalen Monatskontaktlinsen von Ciba Vision werden zum Korrigieren von der altersbedingten Presbyopie eingesetzt und sollen in alltäglichen Situationen optimales Tragegefühl sichern. Die hochwertige Verarbeitung und die Markenmaterialien der Focus Progressives versichern höchsten Tragekomfort und gute Verträglichkeit auch bei sensiblen und leicht reizbaren Augen.

Die speziell behandelte Oberfläche der Monatskontaktlinsen Focus Progressives beugt die Ablagerung von Eiweiß und Fetten und macht die Linse pflegeleicht und sehr gut verträglich. Die multifokalen Monatslinsen werden statt Gleitsichtbrillen eingesetzt und gewährleisten eine scharfe Wahrnehmung des gesamten Sichtfelds, von nah bis fern. Nach professioneller Anpassung der Focus Progressives beim Augenoptiker bzw. beim Augenarzt wird das normale Sehvermögen wiederhergestellt, so der Hersteller.

Die multifokalen Monats-Kontaktlinsen von Ciba Vision können bei Bedarf unkompliziert abgenommen, gereinigt und steril aufbewahrt werden. Die Pflege und die Reinigung der Monatskontaktlinsen erfolgt mit speziellen All-in-one-Lösungen und gewährleistet frische, hygienische Linsen, bereit für erneutes Einsetzen. Laut Angaben des Herstellers sollen die Focus Progressives bei Ablagerungsproblemen, bei schlechten Tragebedingungen und bei empfindlichen Augen optimalen Komfort gewährleisten. Mit dem Wassergehalt in Höhe von 55% und der Sauerstoffdurchlässigkeit gleich 20 Dk/t gewährleisten die Progressives optimale Versorgung mit Feuchtigkeit und Luft.

Die Focus Progressives Monatslinsen sind mit Korrektionswerten von +6.00 dpt bis -7.00 dpt erhältlich. Bei einem Durchmesser der Kontaktlinse in Höhe von 14 mm betragen die Basiskurven 8.6 und 8.9 mm. Die bläuliche Färbung, die hohe Stabilität des Materials, die hochwertige Verarbeitung, die spezielle Form und das große Durchmesser gewährleisten benutzerfreundliche Handhabung, so der Hersteller. Laut Preisvergleich liegen die Marken-Monatslinsen Focus Progressives im mittleren Preissegment.

Presbyopiekorrektur | Neue operative Verfahren erleichtern das Nahsehen im Alter

Oktober 17th, 2009

Presbyopie ist der medizinische Fachausdruck für Alterssichtigkeit. Objekte die sich in der Nähe befinden, können mit zunehmendem Alter immer schlechter wahrgenommen werden. Das liegt daran, dass durch eine Verhärtung die Umwandlungsfähigkeit (Akkommodation) der elastischen Linse nachgelassen hat. Unter Akkommodation versteht man die Fähigkeit des Auges zur Scharfeinstellung, das heißt die Deutlichkeit der auf der Netzhaut abgebildeten Gegenstände in Beziehung zur Beobachtungsferne.

Die Presbyopie ereilt jeden im Alter von 45 bis 50 Jahren und ist ein normaler biologischer Vorgang. Die Augenlaser-Behandlung von Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen (Refraktive Chirurgie) sind bereits medizinischer Standard. Derzeit gibt es zwei aussichtsreiche operative Ansätze mit Kunstlinsen, die die Behandlung der Alterssichtigkeit mit traditionellen Sammelgläsern abzulösen versprechen, die „Presbyopic lens exchange“ (PRELEX) und das Presbyopie-Implantat (Hornhautinlay).

Eine neue Herausforderung der Refraktiven Chirurgie – die Behebung der Alterssichtigkeit

Zum heutigen Stand der Medizin stellt die chirurgische Verbesserung der Altersichtigkeit eine Herausforderung dar. Linsen die sich auf Nahsehen einstellen („akkommodierte Linsen“) haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Beim „Prebyopic lens exchange“ wird mit Laserunterstützung eine multifokale Linse ins Auge implantiert, die die natürliche Linse ersetzt. Dabei nutzt die bei der Behandlung des grauen Stars erworbene chirurgische Erfahrung. Das Entscheidende an dem neuen Vefahren zur Korrektur der Presbyopie ist die komplexe Beschaffenheit der Linse, einer multifokale Kunstlinse mit Merhrfach-Ringen unterschiedlicher Lichtbrechung. Der Vorteil dieser Linse beruht darauf, dass das einfallende Licht auf mehrere Brennpunkte trifft und damit, unabhängig von der Entfernung, scharfes Sehen ermöglicht.

Eine schöne Aussicht – auch im Alter unabhägig von der Lesebrille

Aus den USA kommt eine weitere vielversprechende Methode, das Presbyopie-Implantat (Hornhaut-Implantat). Die Zielgruppe für das neue Verfahren der Augenchirurgie sind vor allem Personen ab 45 Jahren, die Objekte in der Ferne noch ohne Brille scharf wahrnehmen können. Dabei wird das bekannte Prinzip der „stenopäischen Lücke“ angewandt. Das als dominantes oder „Führungsauge“ bezeichnete Auge wird auf die Ferne adaptiert und das nicht-dominante Auge übernimmt das Nahsehen. In das dominante Auge wird ein Blenden-Plättchen eingesetzt, durch das die Tiefenschärfe des Sehens zunimmt. Das Ziel ist den Gebrauch der Lesebrille zu minimieren, ohne dass die Fernwahrnehmung leidet. Trotz einer beachtlichen Weiterentwicklung steckt die operative Korrektur der Alterssichtigkeit noch in den „medizinischen Kinderschuhen“ . Es wäre den „Alterssichtigen“ zu wünschen, dass diese Methoden bald die erforderliche Zuverlässigkeit erreichen. Es könnte das alltägliche Leben wesentlich erleichtern, wenn die Preisschilder mit Minischrift sich problemlos entziffern lassen und im Restaurant, zum Lesen der Speisekarte, nicht die Brille gezückt werden muss.

Kunstlinsenimplantation

August 20th, 2009

Wenn die dauerhafte Korrektur einer Sehschwäche durch Augenlasern (LASIK oder LASEK/PRK) nicht möglich ist, kann eine Kunstlinsenimplantation durchgeführt werden. Einige Augenlaserzentren bieten alternativ zur Augenlaserbehandlung eine solchen Eingriff der refraktiven Chirurgie an. Auch bei Augenkrankheiten wie dem Grauen Star (Katarakt) kommt ein solcher Eingriff in Frage.

Eine Kunstlinse kann auf verschiedenen Wegen ins Auge gesetzt werden. Durch direktes Einbringen in das Hornhautgewebe (wird von den meisten Augenärzten wegen der Nebenwirkungen abgelehnt), vor die Pupille oder hinter die Pupille. Bei einer vierten Methode wird die Kunstlinse direkt an den Sitz der natürlichen Linse, den Kapselsack in der hinteren Augenkammer, platziert. Dabei werden jeweils unterschiedliche Verfahren angewandt. Wird die Kunstlinse vor die Pupille gesetzt (Vorderkammerlinse), wird sie mit Hilfe von Bügeln in der Augenkammer befestigt. Dabei werden je nach Hersteller verschiedene Techniken angewandt, u.a. mit wie kleine Hummerscheren geformten LOC (lobster claw)-Bügeln (LOC-Kunstlinse). Diese Methode gilt als zwar technisch umständlich, aber sicher und gut erforscht.

Wird die Kunstlinse hinter die Pupille gesetzt, wird sie in einem Verfahren in die hintere Augenkammer interokular ohne Bügel direkt vor die natürliche Linse gesetzt. Diese sogenannte ICL-Linse (Interokulare Kontaklinse) gilt als technisch ausgereift, aber medizinisch noch nicht umfassend erforscht. Einige Augenärzte warnen wegen des engen Kontaktes zur eigenen Linse vor möglichen Langzeit-Folgen wie Grauem oder Grünem Star.

Wird die Kunstlinse direkt an die Position der eigenen im Kapselsack angedockt, wird das natürlich vorgegebene System der Aufhängung genutzt, ohne direkte Berührung mit der eigenen Linse. Diese IOL-Linse (Interokulare Linse) wird schon seit rund 10 Jahren bei OPs am Grauen Star eingesetzt und gilt als wissenschaftlich gut erforscht. Unangenehmer Nebeneffekt ist der nicht zu vermeidende Akkomodationsverlust, d.h. die Netzhaut verliert durch die Kunstlinse die Fähigkeit, scharfe Bilder abzubilden: auch ein junger Linsenträger wird dann “alterssichtig” und braucht eine Lesebrille. Bei Patienten mit Neigung zur Hornhautablösung raten Augenärzte beim Einsatz von IOL-Linsen zur Vorsicht.

Der Einsatz einer Kunstlinse ist relativ unkompliziert und kann in der Regel jederzeit wieder rückgängig gemacht werden. Nach dem Eingriff ist der Patient meist am folgend Tag wieder genesen. Ist eine Nachbesserung nötig, kann die Linse problemlos ausgetauscht werden. Alle heute möglichen Kunstlinsenimplantationen verwenden phake Linsen, d.h. künstliche Linsen werden zusätzlich zu der natürlichen eingesetzt. Absolut fehlerfreies Sehen garantiert auch eine Kunstlinsenimplantation nicht, eine leichte Brille mag weiter nötig sein, zumal bei Stabsichtigkeit. Die Entwicklung von klaren Linsen, d.h. die eigenen Linsen ersetzenden, ist noch in der Forschung, ein Einsatz derzeit nicht möglich.

BioMedics 1 Day

Juli 9th, 2009

Die Produktlinie BioMedics wird von CooperVision hergestellt und beinhaltet unterschiedliche Produktvarianten: BioMedics 55 Evolution, BioMedics toric, BioMedics toric XR, BioMedics 73 Multifocal, BioMedics 1Day und BioMedics 1Day Toric. Die Tageslinsen BioMedics 1Day und BioMedics 1Day Toric sind das Ergebnis eines einzigartigen Herstellungsverfahrens, so der Hersteller. Die neuartig entwickelte Designtechnologie der BioMedics 1Day trägt zum außergewöhnlich guten Tragekomfort bei und gewährleistet eine sehr hohe Verträglichkeit nach dem Einsetzten der Tageslinse. Die spürbar glatte Oberfläche bis zum Rand der Tageslinsen verhindert das Reizen der Augen und macht die Linsen länger haltbar. Bei den BioMedics 1 Day wirbt der Hersteller vor allem mit den Vorzügen einer Tageslinse wie zum Beispiel höchste Bequemlichkeit, benutzerfreundliche Handhabung mittels Stabilität der Linse und Handlingstint Soft Blue, Sauberkeit und Hygiene der Linsen auch ohne zusätzlichen Pflegemittel.

Die BioMedics 1Day bestehen zudem aus speziell entwickelten, hoch atmungsaktiven und sauerstoffdurchlässigen Materialien, die für Tragekomfort sorgen und die Gesundheit der Augen erhalten sollen. Der Wassergehalt der Linsen beträgt 52% bei Sauerstoffdurchlässigkeit gleich 20 Dk/t. Besonders für hoch sensible, leicht reizbare und trockene Augen sollen die Tageslinsen von CooperVision die optimale Lösung darstellen, da sie täglich frisch aufs Neue eingesetzt werden und daher Entzündungen und Reize minimieren. Zusätzlich verfügen die BioMedics Kontaktlinsen auch über eingebauten, absorbierenden UV-Filter für den optimalen Schutz der Augen vor schädlicher ultravioletter Strahlung.

Die BioMedics 1Day sind in der Regel mit einem Linsendurchmesser von 14.2 mm und Basiskurve gleich 8.7 erhältlich. Zu erwerben sind BioMedics mit den Werten +6.00 dpt bis -10.00 dpt in 0.25 dpt Abstufung (0.5 dpt Abstufung ab +5.00/-6.00 dpt).

CooperVision Proclear Multifocal Kontaktlinsen

April 28th, 2009

Die Monatslinse Proclear Multifocal stammt aus dem Hause CooperVision und ist in den Arten multifokal und multifokal torisch erhältlich. Das Unternehmen CooperVision ist ein Ableger der Firma Cooper Companies Inc., die ihren Hauptsitz in Lake Forest, Kalifornien, hat. CooperVision ist bekannt als weltweiter Marktführer bei der Produktion von torischen Augenlinsen und belegt den Platz Drei in der Herstellung von weichen Linsen.

Durch das hohe Niveau der Entwicklungs- und Forschungsabteilung der Firma wurde für die Produktlinie Proclear das Material Omafilcon A entwickelt (vergleiche hier auch die Proclear Spheric), das die FDA-Zulassung für trockene Augen besitzt. Das besondere an CooperVision Proclear Multifocal ist zum einen, dass sich keine Ablagerungen durch Proteine und Lipide aus dem Tränenfilm mehr bilden können, da Omafilcon A elektrisch neutral, und somit bioneutral ist. Mit einem 62 prozentigem Wassergehalt besitzt CooperVision Proclear Multifocal zudem eine exzellente Wasserbindungsfähigkeit. Hierdurch ist die Linse besonders für Menschen mit trockenen und sensiblen Augen zu empfehlen.

Die CooperVision Proclear Multifocal Linsen haben einen Durchmesser von 14,40 mm und eine Basiskurve von 8,70 mm. Mit einer Sphäre von -6,00D bis +4,00D und einer Addition von +1,00D bis 2,50D ist CooperVision Proclear Multifocal sowohl für kurzsichtige als auch für weitsichtige Menschen geeignet.

Durasoft 3 Optifit Toric Contactlinsen

August 18th, 2008

Durasoft 3 Optifit Toric sind Kontaktlinsen aus der Angebotspalette von der Firma Ciba Vision.

Die Durasoft 3 Optifit Toric gehört zu den weichen Linsen und wird insbesondere zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung verwendet. Diese Fehlsichtigkeit nennt sich auch Astigmatismus. Die Durasoft 3 Optifit Toric kann bei Brillenwerten von bis zu -9.75dpt (=Dioptrien/ Maß für das optische Brechungsvermögen der Linse) eingesetzt werden. Diese Kontaktlinse hat den Vorteil, einen sehr großen Lieferbereich abzudecken und ist insbesondere für schwierige, individuelle Fälle geeignet.

Die Durasoft 3 Optifit Toric ist eine farblose, weiche Kontaktlinse. Die farbige Schwester hat einen ähnlichen Namen und nennt sich Durasoft 3 Optifit Toric Colors. Wie alle anderen Kontaktlinsen von Ciba Vision, so sollte man auch die Durasoft 3 Optifit Toric gut reinigen und pflegen. Nur dann kann man einen lang anhaltenden Tragekomfort erreichen. Ciba Vision bietet dazu mehrere geeignete Pflegemittel an, und zu jeder neuen Flasche wird ein neuer Kontaktlinsenbehälter mitgeliefert. So kann die Durasoft 3 Optifit Toric Kontaktlinse sorgfältig aufbewahrt werden.

Während des Schlafens sollte die Durasoft 3 Optifit Toric herausgenommen werden. Die individuelle Tragezeit, die sogenannte Tages- oder Langzeitnutzungsdauer, sollte am Besten mit einem Spezialisten für Kontaktlinsen besprochen werden.

Multifokale Linsen

Juni 12th, 2008

Multifokal-Linsen sind Kunststofflinsen, die es im Gegensatz zu Ein-Stärke-Linsen ermöglichen, das Objekte in unterschiedlichen Entfernungen scharf gesehen werden können. Die Multifokale Linse besitzt in der Mitte kleine konzentrische Stufen. Sie gehört zu den Mehrstärkenlinsen und vereinen mehrere Dioptrienbereiche.

Multifokale Linsen haben mehrere Brennpunkte, die die Nah-und Fernsicht erlauben. Dadurch dass mehrere Brennpunkte existieren, kann es vorkommen, dass Kontrastverluste auftreten.

Die beste optische Funktionalität erreicht man mit multifokalen Linsen durch ein Feintuning, das an eine Operation angeschlossen sein kann, wenn die Zielsehstärke um mehr als eine Dioptrie abweicht.

Multifokale Linsen korrigieren eine eventuell vorhandene Kurz- bzw. Weitsichtigkeit und gleichen Alterssichtigkeiten aus. Gerade ab dem 45. Lebensjahr und mit zunehmendem Alter verliert die Augenlinse an Akkommodationsfähigkeit und Elastizität. Viele Menschen brauchen dann eine Lesebrille, auch wenn sie bereits eine Brille zur Fernsicht besitzen. Durch den Einsatz von Multifokal-Linsen, kann dem Patienten erspart bleiben, dass er sich sowohl eine Nah- als auch eine Fernbrille zulegen muss oder mit einer zumeist sehr teuren Gleitsichtbrille seine Fehlsichtigkeiten korrigiert.

Zu erhalten sind Multifokallinsen in weicher und harter Version, wobei für beide Formen gilt, dass sie mittlerweile hochentwickelt sind und kaum Blendempfindlichkeiten verursachen.